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Podcast mit Andrea und Volker zur LTW in Niedersachsen

Interview mit Volker zum Thema Energie

Volker Eyssen spricht im Corona-Ausschuss für den Dual Fluid Reaktor

Volker Eyssen Fieren oder neue zivile Kernkraft

Energie zum halben Preis (Folge 1/30) – Zukunft beginnt jetzt von Volker Eyssen

Energie könnte so preisgünstig sein, wenn wir in Deutschland nicht versuchen würden mit einem Sonderweg die Welt verbessern zu wollen. Leider werden wir aktuell überwiegend durch das Mittel „Angst“ regiert, die wohl stärkste Emotion mit der man eine Menschenmenge an sich binden kann. Die Emotion Hoffnung ist da viel schwächer. Zukunft sollte aber nicht in Angst ersticken, sondern von Hoffnung getragen werden.

Fangen wir mit dem Thema Energie, und damit einem von weit verbreiteter Angst getriebenen Thema, an. Als Insider der Endlagerung kerntechnischen Abfälle, kritisiere ich seit 1995 die Arbeit des damaligen Bundesamtes für Strahlenschutz. Ich war selber überrascht, als...

... ich in 2014 auf einen Ansatz gestoßen bin, der diese Endlagerung überflüssig machen wird. Die Wissenschaft und Technik schreitet immer weiter voran. Das wissen die Fachleute in Jülich, da man schon in den 1960er Jahren in dieser Richtung dort gedacht und auch experimentiert hatte. Warum hat man damals nicht weiter daran gearbeitet? Auch diese Frage konnte beantwortet werden. Es handelte sich um die Entwicklung einer neuen Reaktorlinie und man hatte schon eine funktionierende Linie, nämlich die Leichtwasserreaktoren.

Warum lehnt der Mainstream in Deutschland Kernkraft ab? Er lehnt sie sogar gut begründet ab. Auch hier wieder das Thema Angst, aber an dieser Stelle durchaus berechtigt. Warum? Japan und die Ukraine sind uns in Deutschland ins Gedächtnis eingeprägt. Dazu kommt das Thema Endlagerung mit Forderung nach Sicherheit über mehrere 100.000 Jahre. Das ist so, da wir bislang die Kernkraft unter militärischen Optimierungsgedanken entwickelt und betrieben haben. Wir hatten bis vor wenigen Jahrzehnten den Kalten Krieg. 30 Jahre später ist das weiten Teilen der Bevölkerung nur noch kaum präsent. Daher damals die Leichtwasserreaktoren, die aus dem ursprünglichen Natururan nur rund 1% tatsächlich nutzen, bzw. aus den daraus gewonnenen Brennstäben gerade mal rund 3%. Der Rest ist aktuell in Deutschland Abfall und müsste in ein Endlager.

Kerntechnik zivil optimiert sieht ganz anders aus. Es bleibt kein langlebiger Abfall und schon vorhandener Abfall wird zunächst bevorzugt in solch einer Anlage eingesetzt. Allein die im deutschen Abfall noch enthaltene Energie reicht für eine energetische Vollversorgung Deutschlands für mehrere 100 Jahre. Vollversorgung bedeutet nicht nur Strom, sondern alle Energie, wie Raumwärme, Prozesswärme, Mobilität usw.. Diese neuen Reaktoren können, im Gegensatz zu den bisherigen Reaktoren, uns rein von der Physik her nicht um die Ohren fliegen. Man könnte grundsätzlich auf die bisherige Sicherheitstechnik verzichten und Fehler der Bedienmannschaft, die zu Folgen in der Umgebung führen würden, sind nicht möglich. Der Reaktor baut so klein, dass er gut auch gegen Terror geschützt werden kann. Die kleine Variante mit ca. 300 Megawatt elektrisch / 600 Megawatt thermisch baut als Reaktor nur 1,2m x 1,2m x 1,2m. Das kann tief in die Erde und gut abgeschirmt werden. Die große Variante mit rund 1,5 Gigawatt elektrisch baut mit nur 3m x 3m x 3m nicht wirklich größer. Die zugehörigen Turbinen usw. haben natürlich die auch heute übliche Größe.

In zahlreichen Kontakten wird, nachdem man diese Information hat, deutlich gefordert: „Warum bauen wir nicht einen Prototypen, um dann eine saubere Entscheidung treffen zu können.“

Das sagen mir gerade Kernkraftkritiker. Bei Kernkraftgegnern, bei denen es eher in die Richtung Glaubensfrage geht, wird es schwieriger. Trotzdem finden sich in letzter Zeit deutliche Spuren, dass der Mainstream in der Bevölkerung ein ganz anderer ist, als unsere Regierenden es versuchen uns weiss zu machen. Fukushima mit seinem gerade runden Jubiläum war manch einem Medienvertreter einen Artikel wert. Auch wenn dabei immer wieder die Toten der Flutwelle in so dichtem Zusammenhang zum Kernkraftwerk gebracht werden, dass der Laie dabei nicht trennt, erstaunte eine Umfrage dann doch. Das im GRÜN/LINKEN Leserspektrum angesiedelte Blatt der Berliner Tagesspiegel hatte eine Umfrage gestartet. Drei Antworten waren möglich. War der Ausstieg nach Fukushima richtig, also ja? Egal, weiß nicht? Nein wir sollten weiterhin an und mit der Kernkraft arbeiten? Das Ergebnis überraschte: nur 16% fanden den Ausstieg richtig. 12% waren sich nicht sicher. 72% hingegen befürworteten weiterhin die Kernkraft. Diese Umfrage ist sicherlich nicht repräsentativ und welche Überraschung und Reaktion bei den Machern dieser Zeitung danach erfolgte, habe ich nicht weiter verfolgt.

Eine ähnliche Situation gab es in der Zeitung DIE WELT kurz nach Ostern 2019. Hier wurde über die neuen Reaktoren berichtet. Also eine zusätzliche Information aus der Gegenwart. Der Leser musste also nicht nur auf sein Jahrzehnte altes Wissen zurückgreifen. Das Ergebnis mit dieser zusätzlichen Information lag dann bei über 95% Zustimmung. Ob das an den wenig schönen Windrädern liegt? Dazu werde ich mich in einer der nächsten Folgen äußern.

Auch scheint dies Frage langsam in politischen Kreisen anzukommen. Bei Herrn Merz sind diese neuen kerntechnischen Möglichkeiten angekommen und werden seit Dezember 2019 immer wieder und in aller Deutlichkeit vorgebracht. WELT AM SONNTAG vom 15.12.2019, Markus Lanz zwei Tage vor dem  Bundesparteitag der CDU Anfang 2021 und in seinem aktuellen Buch auf Seite 36, um nur einige leicht überprüfbare Stellen aufzuzeigen.

Energie könnte so günstig sein. Wir müssen uns nur auf den Weg machen. Einzelne Energiearten kategorisch dabei auszuschließen ist grundsätzlich falsch, insbesondere wenn es Formen mit hoher Energiedichte und damit mit geringem Flächen- und Materialverbrauch sind.

Die nächste Folge wird sich näher mit einem Reaktor der Generation IV/Vbeschäftigen, und zwar dem Dual-Fluid- Reaktor, der in der WELT schon thematisiert worden ist.

a2 s12 fluidreaktor
Abbildung:Benötigte Fläche zur Deckung des aktuellen Strombedarfs von Berlin.
Strombedarf ist nicht gleich Energiebedarf. Der Energiebedarf für Raumwärme, PKW usw. insgesamt ist deutlich höher. Sollte auch dieser Bedarf in Zukunft elektrisch bedient werden, so wird jeweils rund das vierfache an Fläche benötigt. Quelle : © Dual Fluid Energy Inc. 2021

Plakat Endlager ADE es gibt eine technische Loesung

Energie zum halben Preis (Folge 2/3) - ein bisschen Physik muss sein

Wir brauchen kein Endlager für kerntechnische Abfälle, es gibt eine technische Lösung. Die noch enthaltene Energie kann dabei genutzt werden und für lange Zeit die Energieversorgung der Bundesrepublik komplett sicherstellen. Der zivil optimierte Reaktor baut sehr klein bei hoher Leistungsdichte. Solch ein Konzept findet sehr großen Zuspruch, wenn darüber informiert worden ist. Soweit die Zusammenfassung des Teil 1.

Jetzt wird es etwas anspruchsvoller, weil einige Grundsätze zur Kerntechnik angesprochen werden und Physik eher selten das Lieblingshobby ist. Ich bemüh mich, es einfach darzustellen. Das wird daher nicht allumfassend sein, aber für die wesentliche Fragestellung umfassend genug. Also etwas langsamer lesen. Es besteht kein Grund Angst zu haben.

Jeder radioaktive Zerfall bedeutet Energie. Energie, die genutzt werden könnte. Die radioaktive Energie, die noch auf diesem Planeten existiert, entspricht einem Planten-Erde, der vollständig aus Kohle besteht. Also 1 Kilogramm Planet Erde enthält ungefähr soviel Energie wie 1 Kilogramm Kohle. Wir haben also keine wirkliche Energieknappheit, sondern müssen nur neu denken, wie sich diese Energie schadlos für die Menschheit nutzen lässt. Und im Gegensatz zur Kohle eben auch frei von CO2.

Diese radioaktive Energie ist allerdings nicht gleichmäßig verteilt. Es gibt also einige Kilogramms, die enthalten sehr viel Energie, und andere enthalten so gut wie gar keine radioaktive Energie. Sehr viel Energie enthalten Lagerstätten mit radioaktiven Erzen und auch die Abfälle, die wir im Laufe von nunmehr rund 80 Jahren Nutzung der Kerntechnik angesammelt haben.

Grundsätzlich kennen wir drei Abläufe beim radioaktiven Zerfall.

Zunächst einmal den natürlichen Zerfall, der für jeden radioaktiven Stoff eine spezielle Halbwertzeit ausweist. Stoffe mit kurzer Halbwertzeit strahlen dabei sehr stark, wobei diese Strahlung aufgrund des Zerfalls aber auch rasch abnimmt. Andere Stoffe zerfallen sehr langsam, dafür ist ihre Strahlung recht gering. Solch ein Stoffgemisch müsste sehr lange endgelagert werden, wobei kontinuierlich Zerfall stattfindet, also auch Energie freigesetzt wird.

Wenn nur genügend zerfallende radioaktive Stoffe eng beieinander liegen, lösen die radioaktiven Zerfälle weitere Zerfälle aus. Es entsteht eine Kettenreaktion, bei der der Zerfall insgesamt schneller abläuft und gleichzeitig mehr Energie in kürzerer Zeit zur Verfügung steht.

Die dritte Variante des Zerfalls ist die Kernexplosion in Form einer Kernwaffe (Atombombe). Dafür sind sehr spezielle Voraussetzungen erforderlich. Besonders hoch angereicherte Radionuklide, in kritischer Masse und auf komplexe Art zusammengebracht. Dieser Fall kann tatsächlich nur in Bomben auftreten und keinesfalls zufällig. Da ist die Physik dagegen.

Der erste Fall bringt keine genügende Leistungsdichte und der dritte Fall kann nicht in einem Kraftwerk passieren. Was ist denn dann in den Kraftwerken in Japan und der Ukraine passiert? Was ist da explodiert? Klare Antwort keine Atombombe und auch keinerlei Kernexplosion. Das waren andere Stoffe, wie Wasserdampf, Wasserstoff und Graphit. Die sind überhitzt worden, und zwar so stark, dass die Anlage dafür nicht ausgelegt war. Dadurch wurden Teile der Anlage zerstört, Wasserdampf und Wasserstoff entspannten bzw. explodierten, Graphit geriet in Brand. Dadurch wurden weitere Teile der Anlagen zerstört und das radioaktive Material bei Explosion bzw. Brand mitgerissen und gelangten so in die Umwelt.

Warum musste das so sein? Weil bei der Entwicklung einer Reaktorlinie jeweils militärische Gedanken maßgeblich ausschlaggebend waren.

Für uns ist der zweite Fall, die angesprochene Kettenreaktion, der richtige Fall. Wenn wir keinen militärischen Hintergedanken haben, wird es eigentlich jetzt ganz einfach. Wir packen hinreichend viel radioaktives Material auf einen Haufen. Das hat die Natur in der Vergangenheit übrigens schon zahlreich vorgemacht. Es kommt zur Kettenreaktion und der ganze Haufen wird heiß , mitunter sogar sehr heiß. Die Natur brauchte dafür kein Reaktordruckgefäß. Diese natürlichen Reaktoren liefen über 1000de von Jahren ohne jegliche Sicherheitstechnik. Die entstandene Wärme wurde einfach in die Umgebung abgegeben ohne weiteren Nutzen.

Da wir die Energie nutzen wollen und uns klar ist, dass radioaktive Materialien nicht einfach als Haufen hingelegt werden sollten, nehmen wir also ein Behältnis, welches für die zu erwartenden Temperaturen hinreichend ausgelegt ist. Um diese Hitze nutzen zu können, muss sie vom Reaktor weg und hin zu einer Anlage transportiert werden, wo sie genutzt werden kann. Das wird dann in den nächsten Absätzen etwas ausführlicher aufgezeigt.

Wir arbeiten dabei im Bereich von 800 Grad Celsius bis 1000 Grad Celsius. Der radioaktive Brennstoff ist in diesem Temperaturbereich flüssig. Ein Druckgefäß ist nicht erforderlich, da im Bereich von Normaldruck gearbeitet wird. Wenn das Gefäß so gestaltet ist, dass die Wärme gut abgegeben werden kann, dann steht einer technischen Nutzung nur noch wenig im Weg. Ein Punkt ist dabei die Frage der Kühlung. Wasser sicher nicht, siehe oben im Text. Die Idee mit flüssigem Metall zu kühlen, ist nicht einmalig, aber bitte nicht mit Natrium. Blei scheint ideal. Blei ist in dem Temperaturbereich flüssig und damit geeignet die Wärme aufzunehmen und weg zu transportieren. Blei schirmt auch gut, ein netter Zusatzeffekt.

Je schneller der Bleikreislauf umläuft, um so schneller wird die entstandene Wärme abgeführt. Die Temperatur auf der Brennstoffseite sinkt (800 Grad Celsius). Durch diese Abkühlung kommen die radioaktiven Teilchen im Brennstoff näher zusammen, die Kettenreaktion nimmt zu und die Leistung des Reaktors steigt. Umgekehrt, je langsamer der Bleikreislauf zirkuliert, um so weniger Wärme wird abgeführt und die Temperatur auf der Brennstoffseite steigt. Die radioaktiven Stoffe dehnen sich aus, der Abstand zwischen ihnen wird also größer, so dass die Kettenreaktion schwächer wird.

Im Extremfall kommt der Bleikreislauf zum Stillstand. Das bedeutet, dass keine Leistung abgerufen wird. Die Temperatur im Brennstoff steigt auf ca.1000 Grad Celsius. Dann halten sich Wärmeerzeugung durch radioaktive Kettenreaktion und Wärmeabfuhr über Luftkonvektion an der Außenwand des Reaktorgefäßes die Waage. Wärmer wird es dann nicht mehr. Die bisherigen Reaktoren befinden sich dann schon lange im Bereich der Kernschmelze, für die sie nicht ausgelegt sind.

Solch ein zivil optimierter Reaktor ist also auf Kühlung gar nicht angewiesen. Er benötigt eigentlich auch keine Sicherheitstechnik, schon gar nicht in der Form, wie sie bei den bisherigen Reaktoren zwingend war.

Wesentlich ist es also, einen Behälter zu haben, der die zu erwartenden Temperaturen gut verträgt, ohne Schaden zu nehmen und diesen so zu gestalten, dass die Wärme aus dem radioaktiven Zerfall gut an den Bleikreislauf abgegeben werden kann.

Das Blei transportiert die Wärme dann ab nach außerhalb des kerntechnischen Bereiches, wo dann eine beliebige Nutzung erfolgen kann. Stromerzeugung, Herstellung synthetischer Brennstoffe (Mobilität), Erzeugung von Wasserstoff usw..

Abbildung: Beispiel der Dual-Fluid-Reaktor. Gelb der Brennstoffkreislauf in einem Röhrenwärmetauscher. Rot der Bleikreislauf, um die Wärme zu übernehmen und einer Nutzung außerhalb des eigentlichen Reaktors zuzuführen. Grün Reaktorgefäß Abmessung ca. 3mx3mx3m. Quelle/Copyright: Dual Fluid Energy Inc. 2021

Plakat CO2 freie Energie statt Endlager

Energie zum halben Preis (Folge 3/3) - der DUAL-FLUID-REAKTOR und die Freiheitsoption

Wir brauchen kein Endlager für kerntechnische Abfälle, es gibt eine technische Lösung. Die noch enthaltene Energie kann dabei genutzt werden und für lange Zeit die Energieversorgung der Bundesrepublik komplett sicherstellen. Der zivil optimierte Reaktor baut sehr klein bei hoher Leistungsdichte und kann uns nicht um die Ohren fliegen. Die Physik und die Natur zeigen dies ganz deutlich. Solch ein Konzept findet sehr großen Zuspruch, wenn darüber informiert worden ist. Soweit die Zusammenfassung von Teil 1 und 2.

Einschränkungen der Freiheit haben wir in den letzten 2 Jahren reichlich ...

...erfahren müssen, obwohl eben diese Freiheit im Grundgesetz fest verankert schien. Freiheitseinschränkungen scheinen aktuell und für sehr lange Zeiträume das Mittel der Wahl in der Politik zu werden, um scheinbar wichtige Ziele politisch durchdrücken zu können. Die FAZ titelte am 29. Mai 2021 auf Seite 10 „ Ohne Klimaschutz keine Freiheit“ und am 26. Juni auf der Titelseite in einem Artikel von Alfons Kaiser taucht dann die Drohung deutlich auf „Die Pandemie war nur ein Probelauf für die Einschränkungen, die noch kommen werden“ mit deutlichem Bezug auch hier zum Klima. Die WELT war da wesentlich besser aufgestellt am 24.6.2021. Dietrich Murswiek ging auf das Urteil der Verfassungsrichter und ihr Urteil zum Klimaschutz mit dem Titel „Atomenergie ist eine vom Verfassungsgericht übersehene Freiheitsressource“ ein.

Das Urteil des Verfassungsgerichtes ist ein Freibrief für künftige deutsche Regierungen, unsere Freiheitsrechte stark einzuschränken, um Klimaziele zu erreichen. Ja die Richter verpflichten den Gesetzgeber geradezu zu solchen Einschränkungen. „Die deutsche Klimapolitik setzt auf Substitution der Verbrennung von Kohle und Gas durch Windkraft und Solarenergie. Da das bei Weitem nicht ausreicht, um überhaupt oder jedenfalls rechtzeitig „Klimaneutralität“ zu erreichen, kommt das Bundesverfassungsgericht zu seiner Einschätzung, dass drakonische Freiheitseinschränkungen notwendig werden.“ (WELT 24. 6.21).

GAU, Super-GAU und Endlager waren Argumente gegen die Nutzung der Kernkraft. Diese Argumente sind hinfällig, sobald wir neue Entwicklungen der Kerntechnik, vor dem Hintergrund der zivilen Optimierung solcher Anlagen, einbeziehen. In Teil 1 und Teil 2 unserer kleinen Serie waren wir den Verfassungsrichtern schon lange weit voraus. Und so sieht es auch die WELT. Dort nennt man ausdrücklich und ausschließlich den DUAL-FLUID-REAKTOR als einen Ansatz für Erhalt der Freiheit. Freiheit ist von unserem Grundgesetz ausdrücklich geschützt und lässt sich auch mit großen Mehrheiten nicht abschaffen. Der Ausstieg aus der Kerntechnik ist durch das Grundgesetz überhaupt nicht mit einem zwingenden Grund auch nur der Erwähnung wert.

Wir brauchen den Prototyp und das ist bis 2030 schaffbar. „Nicht Klimaschutzerfordernisse bedrohen die Freiheit, sondern die Politik.“ (WELT 24.6.21)

Die FAZ schreibt in einem Artikel vom 17.Juli 2021 auf Seite 16 „Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen so gründlich zu betreiben, bis alle schlechte Laune haben.“ Dies gilt es zu verhindern und unsere Freiheitsrechte zu bewahren.

dual-fluid.de ist die Adresse, unter der sie sehr weitreichende Informationen bekommen können. Der Reaktor wird funktionieren, wie mir von allen führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet bestätigt wurde. Es ist eigentlich nur noch die Entwicklung zum Prototypen erforderlich. Forschung ist nicht mehr nötig, um Aussagen in dieser Richtung treffen zu können.

Auch scheint dies Frage langsam in politischen Kreisen anzukommen. Bei Herrn Merz sind diese neuen kerntechnischen Möglichkeiten angekommen und werden seit Dezember 2019 immer wieder und in aller Deutlichkeit vorgebracht. WELT AM SONNTAG vom 15.12.2019, Markus Lanz zwei Tage vor dem  Bundesparteitag der CDU Anfang 2021 und in seinem aktuellen Buch auf Seite 36, um nur einige leicht überprüfbare Stellen aufzuzeigen.

Plakat BILDUNGSVIELFALT Menschen Abholen wo sie stehen

PLAKAT Bildungsvielfalt

Bildung lebt von Vielfalt. Eine freie Gesellschaft braucht freie, selbstbestimmte, mündige Bürger, die auch Widersprüche aushalten und als Bereicherung empfinden. Bildung darf nicht länger als verschultes Auswendiglernen verstanden werden. Lernen nur für eine Prüfung und gleich wieder vergessen ist leider Ausdruck dieser Zeit. Viel wichtiger ist es, das Lernen zu lernen. Wir müssen nicht nur wissen wie wir etwas tun, sondern vielmehr auch warum wir etwas tun. Die Digitalisierung darf den natürlichen Erfahrungsbedürfnissen der jungen Menschen nicht entgegen wirken. Hierzu zählen das Entdecken, Ausprobieren und die Wissensweitergabe untereinander. Und das schon bei den Jüngsten und auch im Elternhaus. Hier alte und neue Methoden des Wissenserwerbs zu schaffen, ist eine Herausforderung unserer Zeit. Lehrende an Schulen und Hochschulen sollen für ihr jeweiliges Thema wieder verstärkt BRENNEN dürfen, damit überhaupt ein FUNKE auf die Lernenden überspringen kann. Vorgaben zu Lernziele sollen sich auf wesentliche Kernkompetenzen...

... beschränken und so Raum für eigene Erfahrungen bei Lehrenden und Lernenden ermöglichen.

Wir müssen die Lernenden dort abholen wo sie stehen und einen Zugang zum Lernen erschließen. Wir brauchen auch praktisch veranlagte Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Abitur sollte eigentlich mal der Ausweis dafür sein, dass diese Leute die Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten erworben haben.Das Niveau Abitur ist dramatisch abgesenkt worden und gleichzeitig fehlen die guten Facharbeiter. Es wird versucht zu studieren, dann kommt der Studienabbruch und dann damit der Frust.

Zentrale Prüfungen schränken Entfaltungsmöglichkeiten von Lehrenden und Lernenden stark ein. Die Wissenschaft muss wirklich frei und unabhängig forschen können. Kunst benötigt freie Entfaltungsmöglichkeiten. Gerade auch politisch unangenehme Einstellungen und Erkenntnisse in Wissenschaft und Kultur schaffen Wettbewerb und geben Ideen. Leider erfährt man aus den Reihen der Forscher immer häufiger, dass es für kritische Forschung und auch für Forschungsfelder keine Gelder gibt. Hier werden gigantische Chancen nicht nur vertan, sondern geradezu verhindert. Neue Ideen stehen konträr zu Lobby-Interessen, die mit ihrer alten und häufig auch schädlichen Technik alle Hebel ihrer Macht ausnutzen. Wir sollten Vielfalt aushalten und damit auch eine Diskussionskultur fördern.

Plakat Wer hats erfunden

Plakat: Wer hat's erfunden

Das wird jetzt ein längerer Text. Wir haben kein Wahlprogramm im üblichen Sinne. Lesen sie unten mehr dazu. Die GRÜN/DICK abgebildeten Teile sind dabei im Kern von unserem Listenkandidaten, Volker Eyssen, verfasst worden. Daher haben wir das hier kenntlich gemacht

Themenmarktplatz der Basis zu den Landtagswahlen in Niedersachsen im Oktober 2022

DieBasis versteht sich nur insofern als Partei, als dieser Schritt notwendig ist, um an politischen Gestaltungsmöglichkeiten teilhaben zu können. DieBasis versteht sich nicht im Sinne der anderen Parteien als Partei bei der Entwicklung der einzelnen politischen Themen und möglicher Lösungswege. In diesem Sinne möchten wir eine starke Beteiligung...

...aller Bürger zunächst anregen und dann auch erreichen. Also Lösungsfindung über den parteilichen Rahmen hinaus aus dem breiten Spektrum der Gesellschaft.

Daher stellen wir hier kein übliches Wahlprogramm zur Niedersachsenwahl im Oktober 2022 vor. Wir haben vielmehr zu einigen, uns wichtig erscheinenden, politischen Komplexen Gedanken unserer Mitglieder gesammelt und diskutiert. Bei auftretendem Widerstand haben wir dabei in Richtung Konsens gearbeitet. Dieser Prozess ist in keinem Fall hier schon abgeschlossen. Wir wollen einen sehr breiten Konsens auch über dieBasis hinaus entwickeln.

Eine Beteiligung weiter Teile der Bürger ist dringend angezeigt, um eine lebendige Demokratie zu verwirklichen. Wahlbeteiligung nur um die 60% und sogar darunter schadet einer Demokratie unmittelbar und auf Dauer mit Sicherheit. Wir möchten daher gerade auch die potentiellen Nichtwähler wieder ins Boot bitten.

0. Grundsätzliches

„Wie wollen wir miteinander leben?“
In Frieden.
Wir wollen, dass Konflikte friedlich gelöst werden. Die ernsthafte Suche nach einem gerechten Interessenausgleich muss an die Stelle von aberwitzigen Gewaltphantasien treten. Kein Mensch will seine Kinder in den Krieg schicken, niemand will töten oderZerstörung durch bombardieren. Unsere Medien, unsere gewählten Vertreter, unsere Regierung und unsere Europäische Union, repräsentiert durch die EU Kommission, sollen alle wissen, wir machen nicht mit bei der Gewaltspirale gegen Menschen, egal welcher Herkunft.

Wir wollen Volksabstimmungen.
Wir glauben an die Bürger unseres Landes, wir wollen mehr Demokratie wagen und die Allmacht der politischen Parteien begrenzen.

Wir wollen in Freiheit leben.
Wir wollen unsere Grundrechte erhalten und stärken. Es kann nicht sein, dass uns unsere Freiheitsrechte, entgegen den Regelungen im Grundgesetz, eingeschränkt werden. Wie in totalitären Staaten wird z.B. ganz offen die Zensur wieder eingeführt und Medien, die nicht gehört werden sollen, werden behindert, diffamiert oder einfach verboten. Wir sind die Bürger dieses Landes, wir bestehen darauf, uns unser eigenes Bild unserer Welt zu machen.

Wir wollen Gerechtigkeit.
Ohne gerechten Interessenausgleich kann es keine Freiheit geben. Niemand kann seine Freiheit über die seines Mitmenschen stellen wollen. Unser Land muss zurückkehren zur Einigkeit. Wir meinen, dass wir dazu auch die Sorgen, Wünsche und Ideen des jeweils anderen wahrnehmen sollten, und zwar überall. Wir nennen das Achtsamkeit. Chancengerechtigkeit im Kulturbetrieb, in der Bildung, in der Wirtschaft - Thema Korruption und Lobbyismus-, in der Politik - z.B. Wiederherstellung der innerparteilichen Demokratie und Abschaffung des verfassungswidrigen Fraktionszwanges.

Wir wollen eine freie Impfentscheidung.
Wir wollen eine wissenschaftliche und rechtliche Aufarbeitung der getroffenen Entscheidungen unser Volksvertreter, unserer Regierung und unserer Gerichte. Wir wollen eine Aufarbeitung der Rolle der Nichtregierungsorganisation WHO und der beteiligten EU Behörden. Es sollten runde Tische geschaffen werden, an denen unterschiedliche Meinungen Gehör finden können.

Wir wollen Basisdemokratie.
Wir fordern unsere Mitglieder und alle Bürger auf, unser Wahlprogramm basisdemokratisch, d.h. ganz konkret mit eigenen Ideen zu bereichern.

Wie? Steht auf unserer Website:
www.diebasis-niedersachsen.de

I. Kultur und Geistesleben

a.Mensch, Familie und Gemeinschaft

Jeder Mensch soll in seiner Lebensgestaltung möglichst viel Freiheit haben. Die Gemeinschaft akzeptiert unterschiedliche Lebensentwürfe und trägt Sorge, dass einerseits soziale öffentliche Einrichtungen vorgehalten werden, andererseits aber auch eine Entscheidung hin zur Lösung innerhalb der Familie erstrebenswert sein kann. Hingabe zur sozialen Leistung rund um die Familie wird von der Gemeinschaft anerkannt, gefördert und angemessen entlohnt, so dass sicher kein Armutsrisiko entsteht. Ein breites Spektrum von Mischformen zwischen öffentlicher und familienorientierter Kindererziehung, Betreuung und Pflege soll so ermöglicht werden. Auch die Menschenwürde unserer schwächsten Mitbürger ist zu garantieren. Die Behörden müssen an dieser Stelle massiv umdenken.

Die Entwicklung hin zu einer würdevollen Grundsicherung, die stufenweise eingeführt wird, soll das Ziel sein. Warum sollte dieser Schritt nicht als erster in Niedersachsen gesetzt werden?

b. Mensch und Schöpfung

Unser Grundgesetz beinhaltet unveräußerliche Menschenrechte. Diese sind auch mit höchsten Mehrheiten nicht abschaffbar. Die Würde des Menschen und seine körperliche Unversehrtheit gehören dazu. Dies betonen wir ganz besonders aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus. Wenn aber schon diese Menschenrechte eingeschränkt werden, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Menschheit den achtsamen Umgang mit unserer Lebensgrundlage in immer größerem Umfang mißachtet. Belebte und nicht belebte Natur sind ein Schatz, den es zu bewahren gilt und das bei wachsender Weltbevölkerung und wachsenden Ansprüchen auch in anderen Regionen dieser Erde.

Wir müssen hier in der Region Lösungen denken und entwickeln. Eine breite Umsetzung wäre dann der nächste logische Schritt. Die niedersächsische Forschungslandschaft sollte in dieser Richtung verstärkt entwickelt werden.

c. Bildung, Wissenschaft, Kunst
Bildung lebt von Vielfalt. Eine freie Gesellschaft braucht freie, selbstbestimmte, mündige Bürger, die auch Widersprüche aushalten und als Bereicherung empfinden. Bildung darf nicht länger als verschultes Auswendiglernen verstanden werden. Wir müssen nicht nur wissen wie wir etwas tun, sondern vielmehr auch warum wir etwas tun. Die Digitalisierung darf den natürlichen Erfahrungsbedürfnissen der jungen Menschen nicht entgegen wirken. Hierzu zählen das Entdecken, Ausprobieren und die Wissensweitergabe untereinander. Hier alte und neue Methoden des Wissenserwerbs zu schaffen, ist eine Herausforderung unserer Zeit. Lehrende an Schulen und Hochschulen sollen für ihr jeweiliges Thema wieder verstärkt BRENNEN dürfen, damit überhaupt ein FUNKE auf die Lernenden überspringen kann. Lernziele sollen sich auf wesentliche Kernkompetenzen beschränken und Raum für eigene Erfahrungen ermöglichen. Grundsätzlich soll eine offene Fehlerkultur als gut erlebt werden.

Zentrale Prüfungen schränken Entfaltungsmöglichkeiten von Lehrenden und Lernenden stark ein. Die Wissenschaft muss wirklich frei und unabhängig forschen können. Kunst benötigt freie Entfaltungsmöglichkeiten. Gerade auch politisch unangenehme Einstellungen und Erkenntnisse in Wissenschaft und Kultur schaffen Wettbewerb und geben Ideen. Wir sollten Vielfalt aushalten und damit auch eine Diskussionskultur fördern.

Niedersachsen darf durchaus in obigem Sinne sich in die Spitzengruppe entwickeln. Wir brauchen solche Spitzen, um auf Dauer im Wettbewerb bestehen zu können.

II. Recht und Freiheit

a. Demokratische Ordnung, Europäische Union, internationale Verträge/Legislative

Das Grundgesetz gibt die staatliche Ordnung und die unveräußerlichen Grundrechte der Freiheit der Bürger vor. Diese müssen im Hinblick auf die Verabschiedung von Gesetzen intensiver berücksichtigt werden um die Würde des Menschen wieder in das Zentrum zu stellen. Menschen sind KEINE Objekte des Staates in dem man das kollektive Wohl gegen das einzelne Leben abwägen kann.

Die Gewaltenteilung darf nie wieder aufgehoben werden. Das Parlament ist immer und zu jeder Zeit für die Gesetzgebung zuständig und kann diese Verantwortung nicht an die Exekutive abgeben. Ebenso ist die Judikative vor jedem staatlichen Eingriff zu schützen. Daraus folgt, dass das Bundesverfassungsgericht nur durch einen Richterrat besetzt werden kann und nicht durch die Politik, insbesondere nicht durch die politischen Parteien.

Rechtssetzungen und Verträge internationaler Strukturen dürfen nicht innerhalb Deutschlands die Gesetzgebung außer Kraft setzen. Insbesondere müssen alle Verträge transparent und für alle Bürger einsehbar sein.

Die Beeinflussungen der UN-Organisationen durch Direktspenden sind zu unterlassen. Die Aushebelung unseres Grundgesetzes und unserer nationalen Gesetzgebung durch supranationale Organisationen sowie NGOs, insbesondere wenn sie nicht demokratisch legitimiert sind, ist nicht zulässig.

b. Regierungshandeln/Exekutive

Die Regierung hat die vom Parlament beschlossenen Gesetze umzusetzen. Dabei ist der heute als normal empfundene Lobbyismus, der der Korruption Tür und Tor öffnet, zu verbieten. Abgeordnete und Regierungsvertreter haben Gespräche mit Interessengruppen zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Abgeordnete und Regierungsvertreter haben 4-Augen-Gespräche zu unterlassen. Diese sind durch öffentliche Anhörungen von Interessengruppen bzw. Experten zu ersetzen.

Ausschreibungen müssen detaillierter formuliert und das Vergabeverfahren in möglichst kleinen Losen vergeben werden. Die Angebote müssen fachgerechter auf mögliche Qualität und Leistungserbringung überprüft werden. Leistungserbringungen sind nach Ausführung zu begleichen.

Die Grundversorgung und Infrastruktur für die Bevölkerung wie z.B. Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung und öffentlicher Nahverkehr sollen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand bleiben, bzw. dorthin überführt werden. In Ausnahmefällen ist eine privatwirtschaftliche Organisationsform zu prüfen.

Die Unverletzlichkeit der Wohnung, Zutritt der Exekutive, kann nur mit einer richterlichen Verfügung im Rahmen der Strafgesetze aufgehoben werden. Die Anwendung der Regel durch die Polizei "Gefahr im Verzug" ist eng auszulegen und nur im Rahmen der Gewaltanwendung gegen Menschen möglich.

c. Rechtsprechung/Judikative
Die Unabhängigkeit der Justiz muss gewährleistet werden. Die Auswahl hat sich nach der Qualifikation zu richten. Richter wie auch Staatsanwälte müssen unabhängig sein. Sowohl die Einstellung als auch die Besetzung von leitenden Positionen müssen aus einem Kreis z.B. Richterrat und Staatsanwaltschaftsrat durch Wahl oder besser durch Los erfolgen. Die Judikative ist nur dem Gesetz unterworfen und nicht dem politischen Einfluss.

Es sind ausreichende Stellen entsprechend des Prozessaufkommens zu schaffen. So, dass Gerichtsverfahren nicht länger als 3 Monate dauern.

III. Wirtschaftsleben

a. Arbeit und Soziales
Alle in der Gemeinschaft sollen vernünftig leben können. Das ist mehr als nur Essen, Kleidung, Wohnung und Heizung. Auch Kultur, Bildung und Freizeit gehören dazu. Dies gilt um so mehr, wenn durch Arbeit ein Beitrag für die Gesellschaft geleistet wird. Arbeit muss sich spürbar lohnen, das funktioniert nicht mit Dumpinglöhnen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und im Grundsatz bemüht sich in die Gemeinschaft mit seinen jeweiligen Möglichkeiten einzubringen. Die Gemeinschaft erkennt das an und erwartet keine Überforderung des einzelnen Mitmenschen. Das gilt insbesondere auch im Bereich der individuellen Gesundheit. Bei einer Gesellschaft mit immer höherer Lebenserwartung müssen wir verstärkt über flexible Übergänge in den Ruhestand nachdenken und Lösungen finden. Dabei darf die nachfolgende Generation nicht überfordert werden.

Die Gemeinschaft gibt, erwartet aber auch, dass jeder sich nach seinen Möglichkeiten einbringt

b. Wirtschaft und Finanzen

Unser Wirtschaften soll unsere Lebensgrundlage sichern, erhalten und nach Möglichkeit verbessern. Die Wirtschaft dient daher dem Menschen und der Gemeinschaft. Jeder ist an den so erwirtschafteten Möglichkeiten angemessen zu beteiligen. Kern des Wirtschaftens ist die Realwirtschaft. Abschöpfen von Werten rein aus Spekulation lehnen wir ab. Werte werden durch Menschen geschaffen.

Erwerbsarbeit trägt heute die Hauptlast der Sozialabgaben und wird damit verteuert. Eine Verlagerung dieses Kostenfaktors in Richtung Konsum würde die Lasten gleichmäßiger verteilen und dabei insbesondere auch einen hohen Konsum wesentlich stärker heranziehen.

Das Vehikel einer Institution oder Firma darf nicht zur Verschleierung genutzt werden. Es ist Transparenz zu schaffen, um Macht erkennen zu können, die immer von Menschen ausgeht. Leistungen in die Gemeinschaft (Steuern) sind an der Leistungsfähigkeit auszurichten. Das gilt auch für Firmenkonstrukte, die bemüht sind hier keine Steuern zu entrichten.

Grundlage unseres Wirtschaftens sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Bildungsressource, Humanressource, Rohstoffe - Nachwachsend oder nicht nachwachsend- und der Rohstoff Energie. Bildung und den Menschen haben wir in Kapitel I aufgegriffen. Unter den Rohstoffen kommt der Energie eine zentrale Rolle zu, da durch ihren Einsatz andere Rohstoffe verarbeitet werden und auch immer wieder im Kreislauf gehalten werden können.

Schlüssel zu einer verarbeitenden Wirtschaft und zu einer Kreislaufwirtschaft ist günstig bereitgestellte Energie. Windräder und Solar gehören nicht dazu, da sie eine Energie mit nur geringer Energiedichte einsammeln und daher sehr viel Fläche und Rohstoff benötigen. Wir brauchen eine gesunde Mischung und dazu gehört eben auch moderne Kernkraft, die eine sehr hohe Energiedichte hat und daher nur wenig Fläche und Rohstoffe benötigt. Die bisherigen Nachteile der Kernkraft liegen begründet in der militärischen Ausrichtung in der Vergangenheit. Zivil optimiert können solche Anlagen keinen großflächigen Schaden erzeugen und das Abfallproblem entfällt ebenfalls. Die schon vorhandenen Abfälle werden in solchen Anlagen genutzt, da sie reichlich Energie enthalten. Kernkraft ist wetterunabhängig verfügbar und CO2-frei. Unsere kerntechnischen Abfälle enthalten Energie für mehr als 100 Jahre Vollversorgung (Strom, Raumwärme, Prozesswärme, synthetische Kraftstoffe für Mobilität usw.). Unter zivilen Aspekten entwickelte Kernkraft nimmt an vielen Stellen dieser Erde gerade Fahrt auf, ist aber in Deutschland politisch in der Vergangenheit verdrängt worden. Als Land der Dichter und Denker sollten wir uns nicht von solchen Entwicklungen abkoppeln, sondern führend bleiben. Die aktuelle Krisensituation in Osteuropa führt uns dies gerade deutlich vor Augen.

Reparaturfreundlichkeit und Langlebigkeit der auf den Markt gebrachten Produkte dient auch dem Ziel eines schonenden Umganges mit unserer Umwelt und sollte stärker in den Fokus rücken. Solche Ziele können über Steuern beeinflusst werden.

Der Staat sollte sich auf Rahmenbedingungen fokussieren und für die erforderliche Infrastruktur Sorge tragen. Dazu gehört auch Bildung und Forschung im Spitzenbereich. Zuviel Staat in der Wirtschaft birgt die Gefahr zunehmender Planwirtschaft.

c. Medien und Kommunikation

Medien sind die vierte Gewalt. Daher ist Transparenz erforderlich in der Frage welche Personen die Richtung vorgeben. Machtkonzentration ist dabei aufzulösen. Eine breit aufgestellte Berichterstattung und ein unabhängiger Journalismus ist sicherzustellen. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist von (Partei-)Politik zu entkoppeln und auf ein breites gesellschaftliches Meinungsbild abzustellen. So sollte es gelingen einer auf Macht orientierten Berichterstattung und damit eingeschränkten Meinungsbildung vorzubeugen.

Das Post- und Fernmeldegeheimnis gilt als hohes Gut. Durch die Digitalisierung entsteht ein weites Feld der Überwachungsmöglichkeit auch auf diesen Bereichen. Eine derartige verdachtsfreie Überwachung ist abzulehnen. Einschränkungen sind nur mit hohen Hürden zuzulassen.

Der GEZ-finanzierte Rundfunk darf nicht Teil einer Strategie „Brot und Spiele“ sein. Eine eingeschränkte Medienlandschaft oder gar Zensur ist Gift für eine demokratische Willensbildung und damit auch unmittelbar Gift für eine Demokratie.

Zu guter Letzt:
Die Philosophen streiten schon seit Jahrtausenden über den richtigen Weg in der Politik. Der Philosoph Peter Sloterdijk hat dazu ein Gespräch geführt (Welt am Sonntag 10.April 2022). Meinen und Wissen war schon Diskussionsstoff bei Aristoteles und Platon. Das Wunschdenken als Jugendmerkmal gegen einen stabileren Realismus mit zunehmendem Erwachsensein, sowie das Korrektheitsklima mit Zuordnung RECHTS/LINKS und Denkverboten/Zensur werden ausführlich aufgegriffen. Es gibt kein absolut Richtig oder Falsch. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns und verstehen uns als über der politischen Mitte schwebend, so Herr Sloterdijk.

Je mehr eine Gesellschaft in ihrer Freiheit und ihrem wissenschaftlichen Handeln eingeschränkt wird, umso weniger hält sie schädliche Einflüsse aus. Das bedeutet, dass diese schädlichen Einflüsse es leichter haben an Einfluss zu gewinnen. Das Ergebnis ist Demokratieabbau unter Zunahme zentralistisch geführter Administrationsstrukturen im Interesse der Erweiterung ideologischer Machtansprüche eines immer kleiner werdenden Personenkreises entgegen den Interessen aller Bürger.

Die Lösung ist eine basisdemokratische... denn DU bist die Antwort!

Plakat Freie Forschung Fuer eine bessere Zukunft

Freige Forschung! - Für eine bessere Zukunft!

Vor rund 20 Jahren hatten wir eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. Damals entstand das folgende Konzept, welches von Wirtschaftsvertretern und Forschern begrüßt wurde. Diesem Papier wurde Alleinstellungsmerkmal zugesprochen. Es handelt sich dabei um ein Grundgerüst zur FREIEN FORSCHUNG. Es wurde insbesondere auch begrüßt, da viele Forscher Kritik üben an der aktuellen Forschungspolitik, die sehr ausgeprägt nur politisch genehme Forschung mit Mitteln ausstattet.

Der Text wurde überwiegend in seiner Ursprungsform von vor 20 Jahren belassen, so dass auch erkennbar wird, welche Anregungen schon damals formuliert worden sind. Das Papier ist grundsätzlich immer noch hochaktuell.

Es folgt ein ca. 15 seitiger Text.

DIPL.-ING. VOLKER EYSSEN. überarbeitet im Juni 2021

Eine Vision zur Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze

Schöpferisches, innovatives Potential bei Menschen wecken, diesem Potential den erforderlichen Raum schaffen, dabei koordinierend aktiv unterstützen, bringt nicht nur zukunftsträchtige Arbeit für die unmittelbar Betroffenen, sondern in Folge zahlreiche Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsebenen.

Wir haben Arbeitslose und zahlreiche weitere unterbeschäftigte Personen in erheblichem Umfang, die nicht entsprechend ihrem Potential beschäftigt sind. Die Arbeitskraft jedes Einzelnen ist ein hohes, gesellschaftliches Gut, in dem zusammen viele Steuermilliarden stecken und mit dem wir teilweise sehr verschwenderisch, mindestens jedoch unüberlegt umgehen.

Unter diesen Unterbeschäftigten sind mehrere Tausend, wenn nicht gar Zehntausend, die als hochmotiviert und gut ausgebildet, häufig auch hochqualifiziert, einzustufen sind und für die der Aufwand im Rahmen der Ausbildung überproportional hoch gewesen sein dürfte, kurz ausgedrückt - potentielle Leistungsträger - . Diese Hochmotivierten bzw. Hochqualifizierten haben es gelernt, sich selber zu motivieren und auch zielorientiert weiter zu qualifizieren. Neugier als Basis für den Ehrgeiz, sich selbstgeleitet unbekanntes Wissen erschließen zu wollen, könnte vielleicht auch hier helfen, zu neuen Ufern zu gelangen.

Das innovative Potential auf der Qualifikationsebene oberhalb der Meisterausbildung liegt bei über sechs Prozent. Es ist nicht nach Jung und Alt zu differenzieren, sondern zwischen Menschen, die Neuem offen gegenüberstehen, und solchen, die es abblocken.

Hier müssen Freiräume geschaffen werden. Der Einzelne, egal wie innovativ er ist, wird die wirkliche Innovation nur dann schaffen, wenn er andere früh begeistern kann und diese so gewinnen kann, dass dabei ein innovatives Team entsteht. Dazu bedarf es einer geeigneten Plattform, die eben solche Leute zusammenbringt und verdeckt schlummernde Ressourcen aufdeckt und verfügbar macht.

Innovativ unterwegs zu sein birgt ein hohes Risiko zu scheitern. In Summe führt Forschung und Entwicklung jedoch in die Zukunft. Ohne Forschung wird es keine Zukunft geben können. Es muß im Rahmen der angesprochenen Plattform das Risiko des Scheiterns aufgefangen werden. Es müssen auch übergeordnete Werkzeuge bereitgehalten werden, da das jeweilige Ziel eines jeden Teams immer unter der Überschrift steht, ein neues, innovatives Unternehmen aufzubauen. Da muss vieles nicht in jedem Team neu erfunden werden.

Wenn jeder im Team, also auch die Overhead-Plattform, von Anbeginn als zukünftiger Gesellschafter eines erfolgreichen Unternehmens verstanden wird, dann werden allein die tatsächlich erfolgreichen Unternehmen einen Profit erzeugen, der weit über dem geleisteten Einsatz liegen wird. Damit ist schon mittelfristig eine finanzielle Unabhängigkeit aller Beteiligten zu erwarten.

Innovation ist Zukunft. Freie Forschung birgt Innovation in besonderem Maße.

—————————————————————————————————————— Der ausführliche Text zu obiger Vision hat einen Umfang von 15 Seiten. Die Ursprungsversion stammt aus dem Jahre 2001. 2002 wuchs das Interesse in Wolfsburg (Hartz) an dem Konzept stark an, wurde aber von Herrn Schröder dann doch nicht aufgegriffen. Wieder ein Beispiel, wie Politik 20 Jahre und länger schläft. Oder anders; Freiheit und Schwarmintelligenz sind besser als Planwirtschaft einer „Politikelite“.

Schöpferisches, innovatives Potential bei Menschen wecken, diesem Potential den erforderlichen Raum schaffen, dabei koordinierend aktiv unterstützen, bringt nicht nur zukunftsträchtige Arbeit für die unmittelbar Betroffenen, sondern in Folge zahlreiche Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsebenen. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

1. Analyse

1.1. Ausgangssituation

Wir haben heute (2001) in der Bundesrepublik Deutschland offiziell mehr als vier Millionen Arbeitslose. Dazu kommen weitere unterbeschäftigte Personen in erheblichem Umfang, wie Frührentner, Spätaussiedler, Frauen, die einen Wiedereinstieg suchen, und ähnliche Gruppen, die nicht entsprechend ihrem Potential beschäftigt sind. Die Arbeitskraft jedes Einzelnen ist ein hohes, gesellschaftliches Gut, in dem zusammen viele Steuermilliarden stecken und mit dem wir teilweise sehr verschwenderisch, mindestens jedoch unüberlegt umgehen.

1.2. Zielgruppe

Unter diesen Unterbeschäftigten sind mehrere Tausend, wenn nicht gar Zehntausend, die als hochmotiviert und gut ausgebildet, häufig auch hochqualifiziert, einzustufen sind und für die der Aufwand im Rahmen der Ausbildung überproportional hoch gewesen sein dürfte, kurz ausgedrückt - potentielle Leistungsträger - . Diese Hochmotivierten bzw. Hochqualifizierten haben es gelernt, sich selber zu motivieren und auch zielorientiert weiter zu qualifizieren. Neugier als Basis für den Ehrgeiz, sich selbstgeleitet unbekanntes Wissen erschließen zu wollen, könnte vielleicht auch hier helfen, zu neuen Ufern zu gelangen.

1.3. Potential

Das innovative Potential auf der Qualifikationsebene der Meisterausbildung zeigt eine Bewertung im Handwerk von Nordrhein-Westfalen. Dort rechnet man mit über sechs Prozent besonders innovativen Betrieben, d.h. diese wenden nicht nur neue Technik an, sondern sind selber innovativer Motor und an Entwicklungen beteiligt.

Dieses innovative Potential existiert ohne Frage auch bei tausenden, heute arbeitslosen, Meistern, Technikern, Ingenieuren, Wissenschaftlern usw.. Selbst in Lehrwerkstätten zeigt sich vereinzelt innovatives Potential bei jungen Leuten im Anfang ihres Berufsweges. Dazu ist kein Hochschulstudium erforderlich, sondern jeder, der potentiell in der Lage ist, sich alleine oder im Team selbständig zu machen, ist angesprochen.

Es ist nicht nach Jung und Alt zu differenzieren, sondern zwischen Menschen, die Neuem offen gegenüberstehen, und solchen, die es abblocken. Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft zeigt sogar, daß die innovationsrelevanten Belegschaftsgruppen in aller Regel zum älteren Teil der Belegschaft gerechnet werden muß. Diese Gedanken gilt es aufzugreifen und in geeigneter Form, besser als heute, umzusetzen.

1.4. Schwächen heutiger Qualifikationsmaßnahmen

Heutige Qualifizierungsmaßnahmen im Umfeld der Arbeitsämter sind im Ansatz für den von mir angedachten, relativ gesehen, kleinen Personenkreis der Leistungsträger nur sehr bedingt geeignet. Die heutigen Maßnahmen sind häufig recht allgemein gehalten und vermitteln ausschließlich Inhalte, die bestenfalls zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausbildungsplanes aktuell waren. Wirklich wichtige und benötigte Inhalte aus diesen Maßnahmen kann der angedachte Personenkreis in einem winzigen Bruchteil an Zeit durch Selbststudium zielgerichtet erwerben.

Weiterhin macht diese Art der Qualifizierung in allen Qualifizierungsstufen nur dann Sinn, wenn für den so weiter Qualifizierten tatsächlicher Bedarf auf dem Markt vorhanden ist. Erfolgt jedoch, ohne freie Marktkapazität, lediglich ein Gleichziehen, resultiert ggf. lediglich ein hochsubventionierter Austausch von Arbeitskräften zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit. Die Vermittlungsquote steigt, aber an der Gesamtzahl der Arbeitslosen ändert sich nichts. Die Fachleute haben dafür zwischenzeitlich den Begriff DREHTÜREFFEKT eingeführt.

1.5. Bedarf an Innovationsmotoren

Wesentlich wichtiger ist jedoch Wissen, welches der allgemeinen Zeit voraus ist. Dieses Wissen macht einen entsprechenden Personenkreis interessant. Dieses Wissen schafft Ideengeber und Innovationsmotoren. Nur so läßt sich Zukunft gewinnen, mit der Folge, daß daraus resultierend weitere Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsebenen entstehen. Wenn man den Ausführungen von Herrn Hans-Olaf Henkel, ehem. BDI-Präsident, folgt, rechnet dieser mit durchschnittlich fünfhundert bis tausend Arbeitsverhältnissen auf einen forschenden Wissenschaftler oder Ingenieur.

Viertausend zusätzliche Forscher, langfristig betrachtet, bringen Vollbeschäftigung? Ein bis zwei Promille aus dem Heer der Unterbeschäftigten als Forscherkapazität? Bei angenommenem Innovationspotential auf Meisterebene von sechs Prozent, reichen ca. 65.000 technisch orientierte Arbeitslose, mit einer Qualifikation Meister oder besser, aus, um das oben genannte Potential von 4000 Forschern erwarten zu können.

Im Juni 2003 waren bundesweit, allein bei den Hoch- und Fachhochschulabsolventen der geeignet erscheinenden Richtungen im Bereich Ingenieur- und Naturwissenschaften, weit mehr als 65.000 arbeitslos gemeldet. Die Qualifikationsebenen darunter habe ich ebenso außen vor gelassen wie die Frührentner und andere nicht statistisch erfaßte Personenkreise. Das notwendige Potential dürfte somit mehr als genug vorhanden sein.

1.6. Zukunft nur über F&E

Der Ansatz, daß die Bundesrepublik als rohstoffarmes Land Zukunft nur über Forschung und Entwicklung, Stichwort Blaupausen, gewinnen kann, ist auch für die Arbeitslosen nicht falsch. Genau in dieser, nicht neuen Erkenntnis liegt mein Gedankenansatz.

Genau dieser Bedarf wird heute im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen nicht bedient. Hochqualifizierte und zum Teil hochmotivierte Personen sind so einer volkswirtschaftlich sinnvollen Tätigkeitsfeld entzogen. Ihre Ausbildung hat große Summen verschlungen und ihre Untätigkeit kostet weiterhin Geld.

DIHK, Hochschul-Rektoren-Konferenz und BDA machen gemeinsam darauf aufmerksam, daß ein ständig steigender Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung existiert. Es sind die Möglichkeiten der Hochschulen einzubeziehen, um diesen Bedarf zu befriedigen, und es ist auch entsprechend qualifizierten Personen ohne formale Zugangsberechtigung eine Mitwirkungsmöglichkeit zu gewähren, so der Tenor.

Die deutsche Volkswirtschaft lebt nicht wirklich über ihre Verhältnisse, sondern wir produzieren und arbeiten mit etwa sechs Millionen unfreiwillig offen und versteckt Arbeitslosen weit unter unseren Möglichkeiten. Wir verzichten gemeinsam auf Wohlstand, den diese Kräfte schaffen könnten. Es ist schlichtweg falsch, wenn behauptet wird, daß sich die Zahl der Arbeitsplätze nicht ausreichend vermehren lasse. Vermehren läßt sie sich in jedem Fall.

Deutschland lebt bis heute und in Zukunft nur durch ständigen Fortschritt. Veraltete Produkte lassen sich andernorts wesentlich günstiger produzieren. Auch wenn ständig auf den wachsenden Sektor Dienstleistung verwiesen wird, diesen können wir uns immer erst dann leisten, wenn vorne zunächst das notwendige Geld verdient worden ist. Die Fähigkeit zum Fortschritt in einer großen Bandbreite wird daher zu einer der wesentlichen Ressourcen. Eine Verschwendung dieser knappen Ressource ist zu vermeiden, ja grundsätzlich nicht hinnehmbar.

1.7. Denken und Handeln langfristig ausrichten

Im Gestrüpp der Nichtzuständigkeiten, unterstützt von wirklicher Verantwortung von zumeist deutlich weniger als zehn Jahren, sowohl im öffentlichen Bereich als auch in der Wirtschaft, wird dieser zentrale Zukunftssicherungsbereich irrigerweise dem Streben nach kurzfristigen Erfolgen zusehends geopfert. Ausbildung, Entwicklung und Forschung ist im einzelnen Fall schlecht kalkulierbar und daher mit relativ höherem Risiko behaftet. Für den Einzelfall gibt es daher jeweils hinreichende Gründe, diese langfristig angelegte Vorsorge dem Sparwillen zu opfern.

In der Gesamtbetrachtung sind gerade diese Felder jedoch überlebenswichtig. Es kann nicht darum gehen Einzelhandelssortimente immer weiter zu bereinigen und das auf immer billigerem Niveau. Ziel muß es sein, für den nationalen ebenso wie für den internationalen Markt interessante Produkte zu entwickeln und anzubieten, die auch ihren Preis haben dürfen, weil sie es wert sind. Innovation ist gefragt, nicht der billige, auswechselbare Zulieferer, sondern der Problemlöser.

Mit dieser Erkenntnis trete ich an, mit der Forderung hier etwas zu ändern, hier muß mehr getan werden.

2. Lösungsansatz - ein Gedankenmodell -

2.1. Leistungsträger und Selbständigkeit

Ich gehe davon aus, daß es in dem oben angedachten Personenkreis der hinreichend hoch Qualifizierten sehr viele Hochmotivierte gibt, die, bei Erkennen einer Perspektive, mit unerwartet hohem persönlichen Einsatz bereit sind, auf das von ihnen erkannte Ziel hinzuarbeiten. Das ist für mich das wesentliche Merkmal für einen Leistungsträger.

Situationsbedingt haben arbeitslose bzw. unterbeschäftigte Leistungsträger viel Zeit und manch einer von ihnen entwickelt dabei Ideen bzw. greift Ideen von Außen auf. Ideen können geeignet sein, berufliche Zukunft zu bieten, wenn sie denn umgesetzt werden.

Die Umsetzung einer Idee kann in die Selbständigkeit führen. Dieser Ansatz wird als durchaus richtig angesehen und ist auch so gewollt. Für diesen Schritt in die Selbständigkeit gibt es die unterschiedlichsten Formen der Förderung, zuletzt die Ich-AG. Schon der Schritt als Einzelner mit einer überschaubaren Idee in die Selbständigkeit erfordert vollen Einsatz bis zur Leistungsgrenze und birgt trotzdem ein hohes Risiko zu scheitern. Auch sind diese Ideen in aller Regel nur wenig bis begrenzt innovativ und damit ist der Anbieter schnell beliebig austauschbar. Der Reiz der Förderung täuscht eventuell über das wirkliche Ausmaß des einzugehenden Risikos hinweg.

2.2. Innovativ im Team

Eine Idee, die im Ansatz wesentlich innovativer ist und damit auch weniger austauschbar wird, ist ein besserer Weg in die Zukunft. Die Realisierung solch einer Idee bedingt jedoch eine andere Vorgehensweise als die Einzelgründung. Bislang ist aber fast ausschließlich an den Weg der Einzelgründung gedacht worden.

Die innovative Idee muß vor der Gründung einer Firma, die dann ein kommerzielles Ziel vor Augen hat, zunächst zu einem gewissen Reifegrad geführt werden. Dieses erfordert Zeit, wobei die Zeiträume sich nicht als kurzfristig beschreiben lassen, und umfangreiches Wissen, welches in einer Einzelperson so nicht vorhanden ist. Das erforderliche Personal über die erforderliche Zeit zu finanzieren übersteigt regelmäßig die Möglichkeiten eines Arbeitslosen. Das Risiko der Zielverfehlung, zumal in der Anfangsphase, ist vergleichsweise höher. Das Risiko für den Einzelnen ist damit nicht vergleichbar mit dem Weg in Selbständigkeit üblicher Ansätze.

Geeignete Arbeitslose sind sicherlich vorhanden und diese haben auch Zeit, aber sie kennen sich nicht gegenseitig. Es gilt diese brachliegenden Ressourcen im ersten Schritt auf freiwilliger Basis zusammenzubringen. Es können dann Teams entstehen, die das als notwendig erkannte Wissen weitgehend abdecken und in der Lage sind, eventuell vorhandene Lücken innerhalb ihres Teams zu erkennen und zu schließen.

Nur Forschung und Entwicklung bringen den Schub, den eine Gemeinschaft braucht, um in Zukunft bestehen zu können. Auch wenn in der Nachbetrachtung viele Forschungsarbeiten leider keinen bzw. nicht den erhofften unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen erzielen, in der Summe ist dieser Arbeit unterm Strich doch unzweifelhaft volkswirtschaftlich der Sinn gegeben. Das Risiko für den Einzelnen muß daher minimiert und dadurch für ihn akzeptabel werden.

Es muß erkannt werden, daß manch eine gute Idee mehr braucht als die risikofreudige Einzelentscheidung. Der als notwendig erkennbare Freiraum muß geschaffen werden, Hindernisse müssen beseitigt werden.

2.3. Rahmen im Einzelprojekt

Es wird immer wieder vorkommen, daß sich per Zufall Gruppen wie oben angedacht finden und tätig werden, ja sogar ein Geschäft mit Erfolg aufbauen. Die Betrachtung solcher Fälle zeigt einen gewissen Mindestrahmen, der für diese kleine Einheit sichergestellt werden sollte. Es zeigt sich aber auch, daß sehr viele Zufälle hineinspielen, die durch einen entsprechenden übergeordneten Rahmen mit Sicherheit günstig beeinflußt werden können. Zu dem übergeordneten Rahmen komme ich weiter unten.

Wesentliche Voraussetzung für jeden im Projekt Beteiligten ist eine gesicherte Mindestexistenzgrundlage. Das ist am Anfang der größte und wichtigste Posten, denn in der Anfangsphase ist der Mensch gefragt. Sicherlich ist auch in gewissem Umfang eine Mittelaustattung nötig, um zu kommunizieren und später auch für die Entwicklung eines Prototyps o.ä.. Der Mittelbedarf dürfte jedoch zu Anfang jeweils gering sein und somit auch aus eigenen Mitteln bedingt darstellbar sein.

Beim Arbeitslosen ist zunächst meist lediglich die Mindestexistenzgrundlage gegeben. Diese reicht jedoch regelmäßig nicht aus, um aus eigener Kraft innovativ tätig werden zu können. Die Existenzgrundlage, die regelmäßig über Nürnberg zunächst für einen Arbeitslosen sichergestellt ist, ist jedoch an Bedingungen geknüpft. Man muß dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, d.h. zur Zeit, man darf keinesfalls mehr als 15 Stunden je Woche einer Aktivität nachgehen.

Nürnberg geht davon aus, daß motivierte Leute in einem Projekt wie hier angedacht, deutlich und sicher weit über diese 15 Stunden hinweg das angepeilte Ziel verfolgen werden. Dessen bin ich mir auch sicher. So wie ich das mit den 15 Stunden verstanden habe, rechnen auch Tätigkeiten im Ehrenamt und ähnliches mit. Das gerät für mein Verständnis schnell mit unserem Grundgesetz in Konflikt, da das Wahlrecht damit eingeschränkt wird. Jemand der sich wählen lassen möchte, ob nur im Rat oder eventuell auch mit dem Ziel Kanzler zu werden, wird dieses Ziel mit nur 15 Stunden Einsatz je Woche im Wahlkampf sicher nicht erreichen können. Für jemanden, der ein Ziel erreichen will und nicht nur möchte, kommt solch eine 15- Stunden-Regelung einem Verbot gleich. Diese Regelung mag zwar im Allgemeinen hilfreich sein, sie darf jedoch nicht so absolut bestehen bleiben. Hier muß politisch eine Lösung gewollt werden.

Ich gehe davon aus, daß es gelingen kann, den angedachten Personenkreis anzusprechen und diejenigen herauszufinden, die freiwillig bereit sind, lediglich unter Absicherung in Anlehnung an die Höhe der Leistungen des Arbeitsamtes, Ziele einzubringen und daraus entwickelte gemeinsame Gruppenziele anzusteuern. Die benötigte Mittelausstattung ist aus unterschiedlichsten Töpfen beizusteuern bzw. aktiv auch einzuwerben.

Situationsbedingt werden die dabei ins Auge zu fassenden Ziele jeweils überschaubar bleiben, es wird hier sicher kein zusätzliches Großforschungsvorhaben entstehen. Jeder Beteiligte will Zukunftswissen erwerben und darüber interessant werden, um schon bald einzeln, besser noch als gesamtes Team, "aufgekauft" zu werden, damit steht er sicherlich auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Hauptziel sollte jedoch auch die mögliche Firmengründung aus einem Projekt heraus sein. Allein schon durch solch einen Rahmen heben sich diese Leute hervor, auch wenn nicht jeder Einzelne diesen Rahmen vollständig ausfüllt. Gerade deshalb halte ich sehr viel von richtig zusammengesetzten Teams. Über das Team werden bestehende Lücken geschlossen, Wissen ausgetauscht und dann immer noch vorhandene Defizite in gemeinsamer Arbeit beseitigt.

Grundsätzlich reicht also ein recht einfacher aber insbesondere freier Rahmen. Den Rahmen füllen müssen die Personen, die sich an einem Projekt beteiligen. Sie dürfen dabei auf Anregungen und Erfahrungen von außen zugreifen, aber diese dürfen nicht zum Hindernis werden.

Es gibt Aufgaben. Es gibt Leute, die sich diesen Aufgaben gerne stellen würden. Man muß sie nur machen lassen.

2.4. Projektaufbau

Aus dem Kreis der interessierten, qualifizierten Arbeitslosen, aber auch von Außen, wie z.B. Hochschulen, werden geeignet erscheinende Ziele aufgezeigt und beschrieben. Daraus resultierend hat jeder Beteiligte dann die Möglichkeit sein Interesse für bestimmte Ziele zu zeigen, so daß Teams für einzelne Themen entstehen können.

Sobald hinreichend geeignete Personen ihr Interesse gezeigt haben, kann ein Projekt geplant werden. Projektplanung heißt Ziel- bzw. Teilziele fixieren, den Weg dorthin skizzieren, den Zeitrahmen abstecken und den Mitteleinsatz planen. Es sollte in jedem Fall auch auf das Verhältnis Kosten/Nutzen eingegangen werden, nur hier mit einem ggf. verschobenen Wertemaßstab. Es kommen dadurch auch Projekte zum Zuge, die zu diesem Zeitpunkt an anderer Stelle als nur marginal wirtschaftlich nicht angefaßt werden. Entscheidung zum Projektstart und Kontrolle des dann laufenden Projektes durch das Team, aber auch durch ein geeignetes Overhead, sind die normalen weiteren Schritte. Regelmäßig muß die ursprüngliche Projektplanung mit dem tatsächlichen Verlauf des Projektes verglichen werden, Abweichungen müssen bewertet und entsprechend auch gesteuert werden. Nur so ist bei knappen Mitteln eine möglichst sichere und schnelle Zielerreichung darstellbar, oder aber auch die Erkenntnis, daß das Ziel doch nicht erreicht werden kann.

Dieser Ansatz - von vornherein wie in einer Firma an ein Projekt heranzugehen- zielt auch auf die Gründung einer Firma. Es erscheint deshalb ratsam schon zu Beginn eines Projektes auch den kaufmännischen Bereich mit zu berücksichtigen. Das hat auch den wichtigen Vorteil, daß jeder Beteiligte im Projekt immer weiß, welchen zeitlichen und finanziellen Aufwand er eingebracht hat. Spätestens bei Firmengründung sollte man sich nämlich über die Anteile verständigen können. Aber auch alle anderen Aufgaben im Projekt sollten klar verteilt sein. Nur bei klarer Organisation wird Doppelarbeit vermieden und es kann parallel gearbeitet werden.

Die kaufmännische Begleitung ist aber auch ein gutes Argument, um Unterstützung von außen zu erfahren. Dabei ist nicht primär an Fördergelder gedacht, sondern an die Unterstützung durch Firmen, Hochschulinstitute und Einzelpersonen, die man nicht nur besser überzeugen kann, sondern denen man so auch die Möglichkeit geben kann, bei späterem Erfolg beteiligt zu sein.

Der Aufbau wie in einer Firma zwingt alle Beteiligten sich mit allen Belangen des noch recht kleinen Teams auseinanderzusetzen. Diesen Lerneffekt am konkreten Fall kann eine Qualifikationsmaßnahme kaum besser bieten.

2.5. Overhead

Obige Gedanken lassen erahnen, daß nicht nur ein Projekt angestrebt werden sollte. Bei einer Vielzahl von Projekten sollte es eine gemeinsame Klammer geben. Diese stellt die übergeordnete Koordination sicher, hat Wissen und Kapazitäten im Zugriff, die so nicht in jedem Projekt unmittelbar vorhanden sein müssen, da nur von einmaligem Bedarf im Einzelprojekt, und dient sicher auch als erste Anlaufstelle für interessierte Kreise. Das Overhead schafft die Plattform, auf welcher die Ideen eingebracht und beschrieben werden, damit sich Projektteams überhaupt zusammenfinden können.

Wichtig ist aber auch die Funktion eines rechtsfähigen Vertragspartner für Dritte. Die Projekte können dieses als Projekt nicht darstellen. Jedes Projekt sollte organisatorisch und fachlich beraten und begleitet werden können.

Sinnvoll erscheint eine firmenähnliche Organisationsstruktur mit Aufsichtsgremium. Jedes Projekt fungiert dabei quasi wie eine Tochterfirma. Die "Mutter" bringt die Struktur und damit die Organisation ein und ist daher, auch personell, auf Dauer anzulegen. Alle Personalfragen, Vertragsgestaltung, Projektverkäufe, Kontakte nach außen allgemeiner Art, Mitteleinwerbung und ähnlicher projektübergreifende Fragen sind beim Overhead, der Mutter, angesiedelt. Koordinierte Kontakte zu Organisationen, Industrie, Hochschulen u.ä. ist im Overhead anzusiedeln und hilft so am besten in der Projektphase und beim START UP.

Die Anbindung an externen Forschungssachverstand, z.B. an Hochschulen, ist projektbezogen anzustreben. Dabei ist jedoch eine hinreichende Eigenständigkeit zu wahren, da nur so die notwendige Abgrenzung zur "Wertermittlung" möglich sein wird.

Manch eine Projektidee wird auch von Außen, insbesondere Hochschulen, eingebracht werden. Auch hier wird ein geeigneter Ansprechpartner über das Overhead geboten. Damit ist andererseits auch schon eine gewisse Kontrolle der Projekte aber auch Anbindung an den Sachverstand der Hochschule gegeben. Es werden aber darüber hinaus auch Ressourcen erschlossen, die dort ungenutzt verweilen. Es können Projekte entstehen, die bislang nicht aufgegriffen wurden, weil sie nicht im Rahmen der Hochschule abgewickelt werden konnten.

Das Ziel des Vorhabens ist das positive Verwerten der Projekte außerhalb des Vorhabens. Daher ist eine intensive und gezielte Darstellung nach außen erforderlich. Dieser Teil, bis hin zum Verkauf der Projekte, bedarf der intensiven Kontaktpflege nach außen. Dieser wesentliche Punkt muß jedes Projekt kontinuierlich begleiten. Das Overhead sorgt für den Rahmen und die allgemeine Aufmerksamkeit und alle Projektmitarbeiter suchen permanent nach spezifischen Kaufinteressenten.

Ein Projekt muß gar nicht, und ich rechne auch ernsthaft mit dieser Möglichkeit, im Rahmen der Maßnahme bis zum Ziel geführt werden. Es ist durchaus auch möglich, daß ein laufendes Projekt mitsamt seiner Mannschaft Interesse außerhalb findet und frühzeitig von Dritten übernommen wird. Primäres Ziel soll es jedoch sein, daß die Projektmannschaft selber, im Rahmen der Entwicklung ihres Projektes vom Projekterfolg zunehmend überzeugt, ihre eigene Firma gründet.

Ein Drittel Firmengründung, ein Drittel Übernahme von Projekt und Team durch bestehende Unternehmen, ein Drittel Fluktuation einzelner Teammitglieder, die einen Arbeitgeber gefunden haben und möglichst wenig Abgänge ohne wenigstens eines obiger Ziele erreicht zu haben, ist zunächst einmal die Einschätzung der Erfolgsaussichten für die beteiligten Personen, aber auch Betätigungsfeld, in Form von Betreuung und Beratung, für das Overhead.

2.6. Finanzierung

Es gibt grundsätzlich drei Blöcke, die zu finanzieren sind. Als wohl größter Block stehen die Personalgrundkosten der in den Projekten beteiligten Personen. Dazu kommt ein Block insbesondere für Material, Mieten, Verbrauchsmaterial, Energie und andere Aufwendungen in den Projekten. Als dritter Block sind die nicht unmittelbar den Projekten zuortenbaren Aufwendungen im übergeordneten Bereich des Overheads.

Wesentlicher Ansatz für die Kostenträgerschaft ist zunächst die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitsämter sollten daher die Mittel zur Verfügung stellen, die sie auch ohne diese Maßnahme bewilligt hätten, d.h. die Arbeitsämter tragen die Personalgrundkosten in den Projekten analog den Aufwendungen für Arbeitslosengeld/-hilfe.

Die weitere Mittelausstattung, d.h. die Mittel für Aufwendungen resultierend aus dem Projektverlauf, dürfen aus nahezu allen Töpfen stammen. Am Anfang eines Projektes sicherlich zum Teil auch in gewissem Umfang Mittel aus den Reihen der Projektbeteiligten. Aber es spricht nichts dagegen übliche Fördertöpfe für Forschung einzubinden, freie Ressourcen an Bürofläche oder Labor im Bereich von Hochschulen und Gewerbe zu erschließen oder aber auch direkt Mittel aus der Industrie. Sie werden in Zusammenarbeit auch mit den jeweils projektbeteiligten Personen extern eingeworben. Es wird sich hier auch zeigen, ob ein Projekt bei Dritten Interesse findet und daraus resultierend Unterstützung erfährt.

Das Overhead ist im Gegensatz zu den Projekten auf Dauer anzulegen und daher auch entsprechend zu finanzieren. Am Anfang wird man dabei nicht um eine Finanzierung aus öffentlichen Töpfen herumkommen. Es ist jedoch anzustreben, daß das Overhead sich auf Dauer selber finanzieren kann und zwar aus Rückflüssen erfolgreicher Projekte.

Für die anfänglich erforderliche Finanzierung kommen eventuell Mittel in Frage, die in Anlehnung an übliche Qualifizierungsmaßnahmen aus Nürnberg bereit gestellt werden. Es sind aber auch eine Vielzahl von Einrichtungen schon existent im Bereich Erwachsenenbildung, Gründungsberatung, Patentberatung usw. die hier noch stärker verknüpft werden könnten. Die Ausstattung mit Mitteln ist sicherlich auch ein Zeichen, wie wichtig und richtig der hier aufgezeigte Ansatz gewertet wird.

Auf Dauer sehe ich als weitere und hoffentlich wesentliche Finanzquelle für das Overhead jedoch auch Mittelrückfluß aus erfolgreichen Projekten. Daher habe ich oben schon betont, daß jedes Projekt wie eine kleine Tochterfirma geführt werden sollte. Damit wird für alle Beteiligten klar, wo die Mittel herkommen und wer somit in einer zu gründenden Gesellschaft als Gesellschafter etwas eingebracht hat. Es gibt nämlich nicht nur "Gesellschaftern" aus "Gehaltsverzicht" und "Mittelzufluß" im Projekt, sondern es fließen auch weitere Mittel zu, wie die Unterstützung aus Nürnberg in Form von Arbeitslosengeldern, wie die Nutzung von Kapazitäten an Hochschulen, wie bestimmte, projektunabhängige Fördergelder und Spenden, aber auch Dienstleistungen des Overheads. Dieser Aufwand findet kaufmännisch im Projekt jeweils Eingang. Damit wird bei Firmengründung auch das Overhead Gesellschafter. Bei Erfolg eines Projektes profitieren die jeweils beteiligten "Gesellschafter", d.h. ein Erfolg kommt den beteiligten, heute arbeitslosen Personen zu Gute aber auch der noch zu schaffenden Plattform über die die benötigten Mittel bereitgestellt werden.

Auf Dauer muß, da ich davon ausgehe, daß Forschung und Entwicklung unterm Strich sich wirtschaftlich positiv auswirkt, ein nennenswerter Rückfluss erfolgen. Ich rechne sogar mit erheblichem "Gewinn", der dann in Projekten beschleunigend wirksam eingesetzt werden kann aber auch Optionen für weitere Bildungsmaßnahmen eröffnet.

Das soll aber nicht bedeuten, daß das Overhead dauerhaft an jedem Projekt beteiligt bleiben muß. Der "Verkauf" eines Projektes ist auch eine Option, die auch Mittelrückfluß ans Overhead generieren kann. Als Käufer kommen Mitglieder des ehemaligen Projektteams in Frage, oder aber auch Firmen, die ein ganzes Projekt übernehmen. Es ist beim Verkauf der erwartete Projekterfolg ein wesentlicher Baustein bei der Preisermittlung bzw. Vertragsgestaltung. Dieser Wert sollte üblicherweise deutlich über den aufsummierten Aufwendungen aller "Gesellschafter" liegen. Die einzelnen Gesellschafter eines Projektes werden beim Verkauf entweder in Anlehnung an den "Wert" und ihren "Anteil" ausbezahlt oder halten ihren Anteil weiterhin. Dabei wird vermutlich die Plattformorganisation eher zur Auszahlung tendieren, um so auch neue Projekte unterstützen zu können, während die im Projekt eingebundenen Personen, je nach ihrer jeweiligen Einschätzung der Erfolgsaussichten und ihrer weiteren Einbindung, weiterhin beteiligt bleiben können. Sicherlich sind vielfältige Varianten vorstellbar, wesentlich bleibt jedoch, daß Forschung und Entwicklung grundsätzlich langfristig Gewinn generieren.

Bei Erfolg eines Projektes fließen Erlöse anteilig an projektbeteiligte Personen, Finanzierer der Projektausstattung und an die Plattform/Overhead. Dazu ist im Overhead ein Bewertungssystem zu entwickeln und zu pflegen. Langfristiges Ziel sollte es sein, daß allein die erfolgreichen Projekte bzw., daraus erzielte Erlöse das erforderliche Overhead und möglichst weitere Teile des gesamten Vorhabens ständig weiterfinanzieren.

Am Anfang ist für alle Säulen der politische Wille Voraussetzung, um die Existenzsicherung der in den Projekten Beteiligten sicherzustellen und die Finanzierung des erforderlichen Overheads zu gewährleisten.

2.7. Forschungsrahmen

Ziel der Gesamtmaßnahme soll es sein, Arbeitslose in einem überschaubaren Zeitrahmen als Team in der Selbständigkeit tragfähig unterzubringen. Die Übernahme ganzer Projekte durch bestehende Firmen wird dabei nicht ausgeschlossen. Neue Großforschung ist daher hier nicht angezeigt. Andererseits soll auch nicht für eine preiswerte Forschungsalternative und ggf. Outsourcing gesorgt werden. Es soll zusätzlich an Zukunft gearbeitet werden.

Forschung und Entwicklung ist naturgemäß nur bedingt planbar, ein- bzw. abgrenzbar. Trotzdem sollte und muß im Vorfeld ein grober Rahmen formuliert werden, der im Laufe eines Einzelprojektes gefüllt werden muß und ggf. auch überschritten werden darf. Es sollten Projekte angepackt werden, die als durchaus sinnvoll erkannt werden, jedoch mangels Kapazität oder mangels unmittelbar zuordnungsbarer Interessenlage nicht betrieben werden. Es sollte in jedem Falle auf Zukunftsorientierung geachtet werden. Der Fragestellung/Projektidee sollte ein langfristig angelegter Wert zuortenbar sein, der die vermutlichen Projektkosten deutlich übersteigt.

Es sollte daher nicht jeder forschungsrelevanten Frage nachgegangen werden, sondern ein Schwerpunkt der gesteckten Ziele muß und soll es sein, jeweils Zukunft gewinnen zu können. Zukunft, die eine wirtschaftliche Tragfähigkeit haben muß. Es muß auch ein Augenmerk darauf gerichtet sein, daß gesteckte Ziele nicht nur für einen "Auftraggeber" interessant sind. Grundsätzlich sollten die Projekte daher keinerlei externe Projekte ersetzen. Durch diesen wirtschaftlich orientierten Ansatz drückt sich auch die Hoffnung auf raschen Technologietransfer aus. Die Teams entwickeln von Anfang an Ziele, die sich verkaufen lassen.

2.8. Kooperationen

Es sollte in jedem Projekt versucht werden, Kooperation außerhalb des Bereiches Arbeitslosigkeit zu suchen. Dies dient nicht nur der gegenseitigen Anregung, sondern eröffnet umfangreiche Netzwerke, die nicht zuletzt, spätestens bei der Gründung als Firma, lebenswichtig sind.

Aus zahlreichen Gesprächen ergibt sich für mich das Bild, daß Kooperation mehr an Personen gebunden sein dürfte als an Institutionen. Das heißt, daß jeweils eine Person an einem Projekt Interesse zeigen muß, um anschließend ihre Möglichkeiten innerhalb und insbesondere auch außerhalb der von ihr vertretenen Institution einzubringen.

Kooperation mit Hochschulprofessoren bietet dem Professor folgenden Reiz; Er kann Themen einbringen, für die er zur Zeit keine Forschungsmittel hat, deren Ergebnisse besser für eine Firmengründung geeignet sind, als für eine Promotion, für die Berufserfahrung unterschiedlicher Disziplinen ratsam erscheinen. Die Zielsetzung ist schneller Transfer und nicht eine häufig kaum beachtete Promotionsschrift. Neben dem gedanklichen Austausch sind häufig auch freie Kapazitäten bei Anlagen und Meßeinrichtungen vorhanden, so daß in diesem Bereich Kosten gering gehalten werden können. Auch der Kontakt zu jungen wissenschaftlichen Hilfskräften dürfte für beide Seiten eine Bereicherung bringen. Daß dabei Firmen entstehen sollen, motiviert zusätzlich. Motivation kann aber auch das erfahrene Team selber sein, was eine ganz andere Motivation mitbringt, als die jungen Forscher, die primär eine rasche Promotion im Auge haben.

Auch im Bereich der Wirtschaft findet mein Ansatz Interesse bei Führungskräften. Dies insbesondere dann, wenn ein Thema auf persönliches Interesse im Randbereich oder gar außerhalb des Aufgabenbereiches der aktuellen Anstellung liegt. Der enge Rahmen des Tagesgeschäftes kann über diesen Ansatz um eine eigene Aufgabe bereichert werden. Es ist eine interessante Variante gegenüber dem Ansatz -Aussteiger und Schafe züchten-. Gerade Führungskräfte auf Angestelltenbasis denken auch über Selbständigkeit nach, insbesondere wenn sie sich als Leistungsträger verstehen. Ich denke, daß viele Führungskräfte noch nicht mit 60 Jahren oder auch noch früher in den Ruhestand wollen und hier reichlich Motivation finden können.

Mit dem oben gesagten erschließt sich fast zwangsläufig auch der Personenkreis, der heute als Senior-Experte jungen Unternehmern unter die Arme greift.

2.9. Weiterbildung

Über die Kontakte des Overhead und der angedachten Kooperationen, insbesondere auch in Richtung Hochschulen, besteht umfangreiche Möglichkeit in diesem Bereich.

Bedarfsgerechte Weiterbildung im unverschulten Bereich, Arbeiten mit fachorientierter Literatur, insbesondere aber Erarbeiten neuen Wissens und der intensive Austausch dazu im Projektteam und mit projektbezogenen Kooperationspartnern ist bei dem angedachten Personenkreis der wohl geeignetste Weiterbildungsansatz. Es wird kein festes Pflichtprogramm vom Overhead angeboten. Bei erkanntem Bedarf kann ggf. individuell auf umfangreiche externe Angebote verwiesen werden.

Es sollte jedoch Wert darauf gelegt werden, daß in den einzelnen Projektteams jedes Teammitglied so weitgehend als möglich über die Arbeit, Vorgehensweisen und Überlegungen jedes Mitgliedes informiert ist, der Kaufmann über die Technik und der Techniker in die Buchführung und die Vorgehensweise bei Firmengründung. Das Team und seine Mitglieder spezialisieren sich in einer Nische und erlangen gleichzeitig Rüstzeug zum Generalisten.

3. Schlußbemerkungen

3.1. Chancen und Risiken

Für Projektmitarbeiter bestehen mehrere Chancen. Der Arbeitsmarkt ist ihm weiterhin offen, er kann jederzeit eine Stelle im freien Markt antreten. Er erwirbt sich durch seine Mitarbeit aktuelle, ja hoffentlich sogar zukunftsorientierte Kompetenz. Da vermutlich viele Nischen im Randbereich bisheriger Forschung erschlossen werden, erwirbt er ggf. sogar einmalige Sonderqualifikationen mit Zukunftsorientierung. Durch Entwicklung solcher Nischen werden Schwellen auf dem freien Markt überwunden und einzelne Fachleute oder gar ganze Teams nachgefragt. Solche Teams mit ihrem Projekt sollten als "KLEINE FIRMA" verkauft werden und damit auch Erlöse erzielbar werden. Erlöse aus erfolgreichen Projekten sind auch ein nicht unbedeutender Motivationsfaktor für die projektbeteiligten Personen. Den größten Erfolg bildet sicherlich die erfolgreiche Gründung einer Firma aus einem Projekt heraus. Diese Neugründung wirft dann über hoffentlich lange Zeit "Dividende" an alle Beteiligten ab.

Die Risiken für Mitarbeiter im Projekt beschränken sich auf die Erbringung eines großen Engagements durch seine Person, ohne daß der erhoffte Erfolg, insbesondere des Projektes, sich einstellt. Eben dieses im F&E-Bereich erhöhte Risiko kann der Einzelne, zumal Arbeitslose, normalerweise nicht tragen. Das Risiko gestaltet sich hier erheblich umfangreicher als bei dem Schritt in die Selbständigkeit. Allein die Erkenntnis, daß zumeist ein Team über längere Zeiträume erforderlich ist, sprengt den möglichen Rahmen des Einzelnen.

Der Gesamtrahmen aus einer Vielzahl von Projekten läßt die Hoffnung zu, daß an vielen Stellen Zukunft gewonnen wird, mit daraus resultierenden Arbeitsplätzen auf allen Qualifizierungsebenen. Da der voraussichtlich betroffene Personenkreis zu den älteren Arbeitslosen gehört, steigen die Chancen, da die innovationsrelevanten Belegschaftsgruppen in der Wirtschaft in aller Regel älter als der Schnitt der Gesamtbelegschaften sind. Bei diesem Personenkreis helfen offensichtlich tatsächlich überwundene Brüche in einer Erwerbsbiographie gar nicht selten, um die Dinge vom stromlinigen Kopf wieder auf die schwielenbehafteten Füße zu stellen. Auch steigen die Erfolgschancen weil alle Projektmitglieder ausschließlich freiwillig ihr selbsterkorenes Thema bearbeiten. Eine weitere Steigerung der Erfolgsquote ist zu erwarten, da das sonst übliche Tagesgeschäft nicht existiert und somit alle Kraft und alle Gedanken einem Ziel gewidmet werden können.

Die Risiken werden über die Vielzahl der Projekte gestreut und sollten in ihrer Gesamtheit auf Dauer nicht auf Zuschüsse angelegt sein.

Durch die Freiwilligkeit als ein Gedanke meines Ansatzes und damit als Motivationshinweis für jeden Beteiligten, verknüpft mit dem Erfahrungswissen der Älteren, als kaum zu ersetzender Wert, wird im Vorfeld differenziert nach Menschen, die Neuem offen gegenüberstehen, und solchen , die es abblocken. Zusätzlich wird jedes Projekt im Vorfeld unter der Forderung nach erkennbarer Wirtschaftlichkeit beleuchtet. Die Chancen sehe ich daher deutlich überwiegen.

3.2. Umfang des Vorhabens

Solange noch keine weiteren Beteiligten bekannt sind, ist die Aussage zum Umfang noch in sehr weiten Bereichen zu gestalten. Die Projekte, die losgetreten werden sollen, sind themenorientiert und nicht an eine Region gebunden. Grundsätzlich ist damit eine bundesweite Orientierung anzustreben. Auch aus der Abschätzung unter 1.5. ist durchaus eine Größenordnung von um die 4.000 Personen in Projekten nicht auszuschließen. Interessenten sollten auch nach Möglichkeit nicht abgewiesen werden. Diese Obergrenze ist zunächst ein Fernziel.

Um andererseits eine gewisse Streuung der Projektthemen zu erreichen, die als Risikostreuung angesprochen wurde, sollten relativ schnell doch zahlreiche Projektteams, insgesamt nicht unter hundert Teilnehmer, angestrebt werden.

Auch im Overhead sind verschiedene Angebote mittelbar bzw. unmittelbar vorzuhalten. Dieses bedingt ebenfalls ein gewisses Mindestvolumen an Projektteilnehmern. Für ein Overhead rechne ich, um überhaupt reaktionsfähig zu sein, mit nicht unter fünf Personen.

3.3. Konzept und dann?

Dieses Konzept kann nur ein erster, grober Rahmen sein, der sicher mit den ersten Projekten, aber auch mit der Implementierung des Overheads, in Abhängigkeit der fördernden und beteiligten Institutionen, mit greifbarem Inhalt gefüllt werden wird.

3.4. Projektansätze

An dieser Stelle sei mir zum Schluß als Anregung gestattet, mehrere Themenbereiche, von denen ich durchaus Zukunft erwarte, stichwortartig anzuschneiden.

Grundlagenforschung - Untersuchungen zum theoretischen Ansatz des Prof.Meyl. D.h. Wirbelmodell der Neutrinostrahlung.

-- Identifizieren weiterer relevanter Frequenzbereiche -- Weiterentwicklung der Sender-Empfänger-Anlage -- Entwicklung einer Wasserstoffgewinnungsanlage -- Entwicklung im Bereich Transmutation

Entwicklung aus bestehenden Komponenten - Herstellerneutrale Entwicklung und Optimierung von Komplettsystemen für den Energiehaushalt im Bereich Wohnen. Dies insbesondere unter Berücksichtigung geeigneter Speichersysteme. Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades eines Systems und damit verbundener R e d u z i e r u n g des CO2-Ausstoßes.

Systementwicklung mit Bedarf an Komponentenentwicklung - Entwicklung von Verkehrskonzepten unter Berücksichtigung des Wunsches nach Individualverkehr in Verknüpfung mit Massenströmen im F e r n v e r k e h r . Ansätze für Personen- sowie Frachtverkehr. Systemansätze und Modellsimulation. Gedacht ist an eine Kombination von Schiene/Straße, mit kleinen, selbstfahrenden, nicht fahrplangebundenen Einheiten auf der Schiene, unter Ausdehnung der Schiene in die Fläche. Dies insbesondere auch im Frachtbereich. Dabei ist das System Schiene stark anzupassen, weg vom Fahrbahnsystem, hin zum Führungs-, Versorgungssystem.

p.s.:
Meine eigenen Gedanken werden im obigen Text durch eingearbeitete Aussagen aus unterschiedlichen Quellen untermauert, die ich im Rahmen dieser, meiner Ausführungen jedoch ohne Quellenangabe verwende.

Die nächsten Termine

Wanderung am 08. Januar (Sonntag) um 10.30 Uhr

Treffpunkt: Benzingerode Parkstreifen entlang der Straße (grau mit roten Punkten).
Wir wollen zur Stuvenburg und weiter zur Ruine Heimburg. Wir planen wieder rund 8km an. Da wir vermutlich in den letzten Wochen reichlich Nahrung zu uns genommen haben, ist die nächste Wanderung ohne Einkehr.

wanderung 08 01 2023

Wanderung am 27. November (Sonntag, 1. Advent) um 10.30 Uhr

Treffpunkt Drübeck auf dem Parkplatz nahe der Klosterkirche.
Der Klosterwanderweg Richtung Ilsenburg ist angesagt. Wir planen wieder rund 8km an.

Wanderung am 13. November (Sonntag) um 10.30 Uhr

Treffpunkt Königskrug bei Braunlage an der B4.
Ziel der Wanderung ist der Achtermann (Stempel 12). Laut Wetterbericht soll die Sonne oben im Harz scheinen, dies wollen wir ausnutzen. Wir planen wieder rund 8km an.

Wanderung am 30. Oktober (Sonntag) um 10.30 Uhr

Treffpunkt Parkplatz Eckertal, zwischen Harzburg und Stapelburg. Von der Hauptstraße in Eckertal abbiegen durch die kleine Ortschaft nach Süden ca.700m
Es geht zum Jungborn (Sonderstempel) und zur Stapelburg. Diesmal wird es nicht sonderlich anstrengend, da kaum Höhenmeter zu überwinden sind. Eine Einkehr ist auch wieder eingeplant.

Wanderung am 2. Oktober (Sonntag) um 10.30 Uhr

Treffpunkt ist in Liebenburg auf dem Parkplatz am Freibad (Gitterweg, Abzweig Poststr.)
Wir hatten schon mal den Skulpturen-Weg in Salzgitter-Bad. Hier ist die Fortsetzung. Burgberg mit Schloß und ein Lokal ist auch vorgemerkt. Es werden wieder rund 8km.

Parkplatz Liebenburg

Wanderung am 18. September (Sonntag) um 10.30 Uhr

Treffpunkt oberhalb von Goslar bei der Steinbergalm, Parkplatz unter den Eichen, gegenüber dem großen Spielplatz oben im Trüllketal. Die Straße dort ist der Nonnenberg zwischen den Hausnummern 3 und 12 (ca. 2km auseinander). Wir wandern oberhalb der Granetalsperre rund um den Hessenkopf. Ein Tisch in der Steinbergalm wird vorgemerkt.

 Wanderungen am 4.9.2022  10:30 Uhr

Ort: Oberharz, zwischen Clausthal und Sperberhai Dammhaus. Treffpunkt auf dem Parkplatz an der B242 „Polsterberger Hubhaus“. Wir wandern ca. 8km mit viel Oberharzer Wasserregal und für 13.00Uhr ist ein Tisch im Polsterberger Hubhaus reserviert.

 

Weitere Wandertermine -Details folgen

18.9.2022 im Raum Goslar
3.10.2022 im Raum Liebenburg
16.10.2022 im Raum Schierke

usw. alle 14 Tage immer 10.30 Uhr am Sonntag.

 

Landtagswahlen
Start: 09.10.2022
Veranstaltungsbeginn: 09:00 Uhr
Ende: 09.10.2022
Veranstaltungsende: 18:00 Uhr
Mehr Termine

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